Toluga Bay & Napier

Posted: Februar 25, 2018 by made-ja-life

Die unendliche Brücke

Wir haben in einem Bildband über die Nordinsel Neuseelands diese Brücke gefunden und dachten uns, da müssen wir unbedingt hin! Ursprünglich wurde die Brücke für Güterzüge benutzt, um Schiffe zu beladen, was aber wohl schon eine ganze Weile her sein muss… Die Brücke ist auf jeden Fall unheimlich lang! Man läuft hier unglaubliche 660 Meter weit Richtung Horizont über dem Meer und das ist definitiv beeindruckend! Für uns ist dieser Ort auf jeden Fall ein kleiner Geheimtipp, da einfach wenig los ist und man etwas mehr unter sich ist! Man kann vom Ende der Brücke die komplette Küste sehen. Und die Küste ist richtig genial. Von den Wellen ausgeschwommene Felsen in diesem ockerfarbenen Farbton! Muss man gesehen haben finden wir 🙂

Cook´s Cove

Und das Beste an diesem Ort hier ist nicht nur die Brücke! Hier gibt es eine kleinere Version der mächtigen Cathedral Cove. Zwar nicht ganz so schön und sandig, dafür aber ist man hier fast alleine! Wir hatten Glück und waren wirklich komplett alleine hier und konnten uns alles in Ruhe ansehen und Bilder machen! Und die Aussicht bei der Wanderung ist super schön! Und wenn man mal etwas anderes sehen möchte als den typischen neuseeländischen Busch, dann ist man hier sowieso gut aufgehoben! Man läuft hier durch einen wunderschönen Tee-Tree-Wald. Also Teebaum-Wald. Der Begriff „Tee-Tree“ kommt übrigens von Mr. Cook, der die Bucht hier mit seinem Schiff entdeckt hat. Er hat die Blätter des Teebaums für einen Tee verwendet. Der eigentliche Name für diesen Baum ist Manuka hier in Neuseeland. Da gibt es diesen übel leckeren und bekannten Manuka-Honig! Der ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund und wird oft bei Bauchschmerzen und Übelkeit verwendet und soll wirklich helfen! Zudem kann man aus dem Baum abartig hartes und richtig schönes Holz gewinnen. Wir haben uns auf jeden Fall schon ein paar dicke Äste gesichert und passend zugeschnitten, um sie nach Hause zu schicken!

Achja, nach James Cook wurde auch entsprechend die Höhle benannt, da er ja der Finder war und diesen Ort wohl sehr geliebt hat!

Napier – und einer der besten Sonnenuntergänge

Nachdem wir hier mit Toluga Bay fertig waren, sind wir weiter Richtung Süden gefahren und haben in Napier einen Halt eingelegt. Wenn man sich um Napier mal etwas umsieht, sieht man außer Obst- und Gemüseplantagen relativ wenig. Dafür sind die Plantagen wirklich beeindruckend! Wenn man bei uns mal einen Apfelbaum mit wirklich vielen Äpfeln sieht, denkt man: Woaah, krasse Ernte dieses Jahr. Hier tragen die Bäume soviele Äpfel, dass man teilweise keinen Baum mehr sieht, und das ist nicht übertrieben!!! Und dann stehen da auf einer Farm hunderte von Bäumen und dann kommt die nächste Plantage mit Pfirsichen und Birnen und allem möglichen Obst. Wenn man die Zeit hat, lohnt es sich da mal langsamer durch die Gegend zu trödeln und sich das mal anzuschauen. Sofern man so etwas interessant findet. 😛

In Napier selbst haben wir uns mal wieder richtig gute Fish & Chips gegönnt. Die Fish & Chips hier in Neuseeland sind wohl mit die Besten, die wir bisher gegessen haben. Frischer Snapper vom Fang am gleichen Tag schmeckt einfach frisch. Da kommt bei uns zu Hause leider kaum ein Fisch ran. Fettig aber geschmacklich richtig richtig lecker! Und der Sonnenuntergang hier war unglaublich schön! Angefangen mit einem richtig kräftigem Orange kamen am Ende lilafarbene Töne raus. Wir waren so beeindruckt, dass wir einfach nur dagestanden haben und solange in den Himmel gestarrt haben, bis wir eine halbe Nackenstarre hatten.

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