Südinsel Neuseeland Teil 1

Posted: Juli 19, 2018 by made-ja-life

Unsere Reise auf der Südinsel Neuseelands

Wir haben uns lange Zeit Gedanken gemacht, wie wir unseren Blog weiterführen. Bisher haben wir ein paar wenige Reiseziele immer zu einem Beitrag zusammengefasst. Das wollen wir jetzt ändern. Wir machen das Ganze etwas knapper und knackiger! Ihr bekommt unsere Reise auf der Südinsel Neuseelands jetzt in drei bis vier Teilen zu sehen. Das hat folgenden Gründe:

  • wir haben nicht die Zeit alles so genau bis ins kleinste Detail zu beschreiben
  • wir haben eine kleine Bildauswahl erstellt, mit der es einfacher ist, euch die Südinsel richtig schmackhaft zu machen
  • Bilder sagen mehr als Worte, daher weniger Text und dafür gute Bilder

Ihr findet gleich am Anfang hier wieder eine kleine Karte, auf der alle unsere Ziele eingetragen sind. Die Bilder auf der Karte fügen wir am Ende der Beiträge hinzu. Ihr könnt so ganz einfach hop on weiterspringen und genau nachverfolgen, wie wir gefahren sind. Insgesamt waren es knapp 6000 km in gut sechs Wochen. Wir hatten bis auf vier oder fünf Tage eigentlich immer gutes Wetter! Die Temperatur war Ende Herbst, Anfang Winter hier auf der Südinsel perfekt zum Wandern und Reisen.

Unsere Route

    Von Cheviot bis Westport

    Gleich mal vorne Weg. Wir sind auf der Südinsel mit Malins Eltern gereist, was heißt wir sind von Picton nach Christchurch gefahren, haben dort einen kleinen Abstecher am Flughafen gemacht und Malins Eltern abgeholt. Danach hat erst unsere Reise auf der Südinsel gestartet. Angefangen in Cheviot und weiter über Hanmer Springs. Da sind wir auf den Mount Isabel und anschließend ein gutes Stück zurückgefahren um unser Nachtlager auf einem kostenlosen Campingplatz aufzuschlagen. Der war dann nicht ganz kostenlos aber super günstig. Weiter ging es über die Kaikoura-Küste zu Meat Works. Ein super guter Campingplatz bei dem man am Morgen eigentlich immer Delfine beobachten kann. Das Beste ist, der Spot ist kostenlos und deswegen auch gut besucht. Wer hier zuerst ankommt kann sich einen guten Platz direkt am Ufer sichern. 😉

    Weiter im Norden geht der bekannte Queen Charlotte Drive durch die Marlborough Sounds. Und den sollte man fahren! Richtig gute Aussichten und Serpentinen den ganzen Tag lang. 😛 Wenn man den Drive ganz durchfährt kommt man irgendwann zu einer Abzweigung, bei der es rechts zum French Pass geht. Das sind zwar nur rund 60 km aber die haben es in sich. Wir waren mitten drin einmal kurz davor umzudrehen, da das Wetter alles andere als gut aussah. Und extra so lange fahren um am Ende im dichten Nebel nichts zu sehen? Naja wir haben uns dafür entschieden das Ding durchzuziehen und sind bis ans Ende auf einen Campingplatz gefahren. Schotterwege sind hier auf jeden Fall inklusive und wir hatten das derbe Glück einen Wahnsinns Sonnenuntergang am Abend zu sehen. Das Wetter hat sich total gedreht und aus dichtem Nebel wurde eine super klare Nacht und ein richtig guter Rückweg mit Aussichten auf den ganzen Pass. Einfach braucht man für diese Straße gut eineinhalb bis zwei Stunden aber es lohnt sich!

    Über Nelson ging es dann nach Motueka. Hier haben wir wieder auf einem kostenlosen Platz gecampt. Gleich neben dem Campingplatz ist das Meer mit einem Pool im Meer. Einem Pool im Meer? Genau. Früher haben wohl viele Haie die Bucht aufgesucht und um trotzdem baden zu können hat man einen Beton-Pool gebaut der mit Meerwasser gefüllt ist. Wirklich einladend sah es nicht aus, trotzdem waren einige Einheimische drin baden. Weiter ins Land rein kommt man über Takaka Hill auf den man recht zügig hochlaufen kann. Wirklich lohnen tut es sich aber nicht. Die Aussicht ist ganz nett und der Weg nichts besonderes.

    Dafür kommt man danach in die Abel Tasman Gegend, die dann schon etwas interessanter wird. Abartig schöne und ewig lange Strände, klares Wasser, nativer Bush ein Campingplatz an dem Feuer erlaubt ist. Das ist auch der einzige Platz zu dem man mit einem normalen Auto kommt. Generell führt nur eine Straße in den Nationalpark, so hat man mit dem Auto keine große Auswahl, wo man schlafen kann. Und weil es hier so unheimlich schön war, blieben wir hier auch zwei Nächte. Über Collingwood ging es zum Farewell Spit. Der nördlichste Punkt ist hier aber definitiv nicht die Hauptattraktion, finde ich. Vielmehr hat es uns Wharariki Beach angetan. Riesige weiße Sanddünen, unheimlicher Wind und total wild tobendes Meer mit Felsen und neuseeländischem Bush. Wenn man da hochfährt, dann darf man dieses Stück Naturwunder auf keinen Fall auslassen.

    Das war dann auch schon der nördlichste Punkt der Südinsel und so geht es zurück ins Landesinnere zu den Nelson Lakes. Der Nationalpark ist nicht der größte aber weitgehend unberührt. Die Landschaft ist extrem von den alten Gletschern geprägt, was man auch an den Bergen sehen kann. Hier sind wir einen Circuit auf den Mount Robert gelaufen und haben uns die fette Aussicht gegeben, die man von oben hat. Eine knackige Wanderung, die man in gut vier bis fünf Stunden schaffen kann. Nach Nelson Lakes Nationalpark ging es direkt an die Westküste. Hier ging es über das Buller Gorge, was wunderschön ist, nach Westport. Hier gibt es dann auch schon einiges zum anschauen und erleben. Cape Foulwind, wilde Strände und Seehunde sind nur ein paar wenige Dinge. Das Ende unseres ersten Teils ist Tauranga Bay, einem rauen Strand mit Felsen und interessanten kurzen Wanderungen.

    Wie geht es weiter

    Im nächsten Teil geht es weiter mit dem Arthurs Pass bis Lake Tekapo ins Zentrum der Südinsel. Da könnt ihr euch auf irre Bilder von den Gletschern freuen. Was haltet ihr von unserer Idee, die gesamte Südinsel auf vier Beiträge aufzuteilen? Lasst uns Feedback da und sagt uns, was wir besser machen können!

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