Cathedral Cove

Posted: Januar 31, 2018 by made-ja-life

Cathedral Cove und der Tourismus

Naja, wie die Überschrift schon sagt, die weltweit bekannte Cathedral Cove und ihr Tourismus. Wir fangen mal vorne an! Wir sind am Corromandel angekommen, haben schon den ein oder anderen Bushwalk hinter uns und jagen einem nach dem anderen kostenlosen Campingplatz hinterher. Unter anderem Stand da in unserer App auch ein kostenloser Platz direkt oberhalb der Cathedral Cove. Voll gut, dachten wir uns. Also ab und hingefahren. Der Ort, der hier angrenzt ist schon ziemlich touristisch angehaucht: Kajak-Tour hier, Tauch-Touren da und Schifffahrten überall. Egal, wollen wir alles nicht machen. Wir wollen erst mal auf den Stellplatz und uns einen Platz ergattern, die wohl sehr beliebt sind da an dieser Stelle.

Die ersten Schilder am Ortseingang lassen schon die erste Ernüchterung erahnen: Parkplatz an Cathedral Cove geschlossen, kostenloses Parken am Eingang des Dorfes. Wir haben das mal einfach ignoriert und sind die guten 2 km bergauf zu dem Stellplatz gefahren und dann waren wir erst mal richtig wütend! Die Plätze sind nur noch für Busse gedacht, abgesperrt und Parken, bzw. Campen darf man hier schon mal gar nicht mehr… Der Clou ist: die Busse fahren vom kostenlosen Campingplatz zum reservierten Busparkplatz nach oben und verlangen pro Person 5 Dollar einfach. Will man mit dem Bus wieder zum Parkplatz fahren kostet das nochmal 5 Dollar. Das ist mal wieder die reinste Abzocke… Schön den Parkplatz am Ende des Dorfes angelegt um eine möglichst große Distanz zwischen Anfang und Ziel zu bringen, damit auch ja viele Leute den Bus nehmen, weil 2 km bei 30 Grad bergauf laufen will wohl kaum jemand. Schon gar nicht die älteren Leute…

Unsere Entscheidung

Kurzzeitig kam damit schon mal der Gedanke, den weltbekannten Durchgang einfach links liegen zu lassen. Letzten Endes haben wir uns beruhigt, haben auf dem kostenlosen Parkplatz geparkt und sind trotzig da hochgelaufen. Von dem Parkplatz für die Busse oberhalb der Cathedral Cove läuft man nochmal so ne gute dreiviertel Stunde bergauf und bergab. An sich ne richtig schöne „Wanderung“ auf geteertem Weg durch die Natur, wenn da nicht diese Menschenmassen wären, die einen umschubsen und sich überall vordrängeln wollen, nur um als erster durch die Höhle zu laufen. Zum Glück waren wir so früh unterwegs und sind so zumindest beim Hinweg den meisten Leuten gut aus dem Weg gegangen. Der Strand, die Cove und die Landschaft haben definitiv Karibikflair. Traumhaft klares Wasser, abgeschliffene Felsen, kleinen Inseln am Horizont und der Wald im Hintergrund. Solang wir Ruhe hatten und der Strand von nur ein paar wenigen Leuten besiedelt wurde haben wir gleich mal die Drohne fliegen lassen, Bilder gemacht und gebadet.

Um 11 Uhr dann hat man einfach gemerkt, wir sind sowas von in der Hauptsaison sind. Wir mussten bei jedem zweiten Schritt aufpassen, dass wir auf kein Handtuch, keine Schuhe oder keine Menschen treten. Es war richtig richtig voll und dabei ist der Strand alles andere als klein! Es gibt hier sogar Bademeister. Und das an einem Strand, der mit keinem Auto erreichbar ist. Entweder man läuft da hin, oder man kommt mit dem Wassertaxi… Allein daran merkt man, dass man hier an einem wohl sehr wichtigen Ort ist. Ein Wassertaxi. Etwas weniger beeindruckt haben wir uns ziemlich schnell wieder auf den Rückweg gemacht. Immerhin hatten wir ein paar ruhigere Minuten für uns. Falls wir hier nochmal herkommen sollten, dann auf jeden Fall außerhalb der Saison irgendwann im Winter. Ich glaube da kann man diesen Ort mehr genießen und hat weniger Ärger im Bauch. Am Ende haben wir unseren Ärger mit einem Eis runtergeschluckt!

 

No Comments

Kommentar verfassen

X
%d Bloggern gefällt das: