Auckland City

Posted: Dezember 12, 2017 by made-ja-life

Auckland – ein Tag Auszeit

Wir sind aktuell bei unserer zweiten Familie und haben auch hier nicht mehr allzu viel Zeit. Hier haben wir uns jeden Fall einen Tag Zeit genommen um uns Auckland mal etwas genauer anzuschauen. Wir sind jetzt schon gefühlte 100 mal durch Auckland gefahren und können es inzwischen auch nicht mehr sehen oder hören, da es wirklich einfach nur riesig ist und irgendwann auch nur noch nervt 😛 Aber wir haben uns diesen Tag genommen um nicht einfach nur durchzufahren, sondern auch mal die Innenstadt genauer unter die Lupe zu nehmen. So viele Vulkane die einfach nur aus der Stadt herausragen und eine richtig schöne Skyline. Große Stadt, direkt am Meer, unglaubliches Flair. Das reimt sich sogar noch. Aber so ist es. Auckland hat eine Fläche von fast 5000 km². Im Vergleich dazu Berlin mit fast 900 km²… Alleine das ist schon heftig, wenn man sich das durch den Kopf gehen lässt. Das sollte aber mit Fakten und Zahlen reichen.

Wir sind mit unserem Host nach Auckland gefahren und er hat uns direkt an seinem Büro, an vorderster Front zum Meer rausgelassen. Brühende Hitze in der Sonne aber trotzdem irgendwie cool. Zuerst haben wir uns unseren Wasserhahn in einem Marine-Shop für unseren Campervan gekauft (das letzte fehlende Teil, was uns noch vom Self-Contained-Zertifikat fernhält). Endlich haben wir dieses Ding. Wir suchen schon fast seit Anbeginn unseres Ausbaus nach diesem Teil und nirgends findet man so einen Wasserhahn, den man mit der Hand, ähnlich wie eine Handpumpe nutzen kann. Kein Strom, keine Wasserleitungen in dem Sinne. Lediglich ein Schlauch, der später in unseren Frischwassertank geht und mit dem Wasserhahn verbunden ist. Easy und schaut noch gar nicht mal sooooo schlecht aus. Finden wir zumindest. Hier zeigen wir aber noch keine Bilder, WEIL wir möchten dazu einen extra Beitrag machen. Ein Beitrag, den wir komplett unserem Van widmen. Vom Kauf, unseren Gedanken. Seltsamen Geräuschen und unserem Umbau!

 

Mount Eden

Wir haben aber nicht nur dieses Pumphahn-Dingens gekauft, sondern sind auch noch richtig viel gelaufen. Die Queenstreeet bis zur Upper-Queenstreet und von dort dann zum Mount-Eden. Natürlich waren wir auch da oben und haben uns den Krater angeschaut und Auckland von einer anderen Perspektive gesehen. Ich denke, sehr viele Touristen, vor allem Europäische scheuen den Weg dorthin, und gehen lieber auf den Skytower. Wir haben so vom Mt. Eden jedenfalls Auckland inklusive Skytower gesehen, was man vom Skytower nicht kann. Und das auch noch komplett umsonst. Was wir leider etwas schade fanden, waren die vielen Asiaten, die leider keinerlei Rücksicht auf andere genommen haben, wie immer ihren Müll überall rumliegen lassen und genervt waren, wenn man durch eines ihrer tausenden Bilder gelaufen ist (obwohl es der einzige Durchgang war und uns nicht anderes übrig blieb). Anstrengend, aber wir hatten auch viele ruhige Momente da oben, denn wir waren fast zwei Stunden dagesessen, haben die Aussicht genossen und die Blicke einfach nur in die Ferne schweifen lassen.

Burger King, Nutella und Haribo

Oh ja, ihr habt richtig gelesen. Nachdem wir uns die letzte Zeit fast ausschließlich richtig gesund ernährt haben mit Salat, extrem viel Gemüse, fast keine Wurst und wenig Fleisch, haben wir uns in Auckland einen fetten Burger vom Burger King geholt und haben uns zu den ganzen Studenten im Albert-Park gesetzt, im Schatten unter einem Baum. Wie dieses fettige, salzige Zeug einfach mega gut schmeckt, wenn man Hunger hat und sowas schon seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gegessen hat. Immerhin ist da auch Gemüse drauf, Zwiebeln, Salat, ein kleines Gürkchen, aber ich glaube das ist lediglich um das schlechte Gewissen zu beruhigen 😀 Mehr eine schlechte Ausrede.

Heimweg

Das war der nicht so schöne Teil an Auckland. Eigentlich sollten wir am Mount Eden abgeholt werden, was sich aber als recht schwierig herausstellte. Unsere Hosts konnten uns nicht abholen, weil der Highway nach Auckland durch 4 Unfälle komplett gesperrt war. Ein Anruf und wir mussten den Zug nehmen. Aber von wo fährt hier ein Zug? Nachdem wir in Auckland so gut wie keine Schienen gesehen haben, nicht wie in den Städten wie bei uns, wo man schon aufpassen muss, dass man nicht von einer Bahn überfahren wird. Hier findet man wirklich kaum Schienen. Also musste unser Freund Google Maps herhalten. Zum Glück mussten wir nur eine halbe Stunde laufen und haben den Bahnhof sogar gefunden. Und dann war da schon das nächste Problem. Kaum waren wir in der Bahn gesessen, eine relativ einfach Bahn, wie bei uns eine S-Bahn, hielt die Bahn und fuhr auch nicht mehr weiter. Alle weiteren Züge in unsere Zielrichtung sollten für den heutigen Tag ausfallen. Aaaaber wir hatten auch dieses mal wieder ein kleines Bisschen Glück und es kam aus welchem Grund auch immer doch noch eine Bahn, die dann nach guten 20 Minuten doch noch in die richtige Richtung fuhr. Geschafft!

 

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